Camping macht glücklich – Folge 74

Im 74. Glückfinderinterview unterhält sich Andreas Gregori mit Astrid & Klaus Schäpe.

Astrid & Klaus Schäpe wollten einen eigenen Schwimmteich in ihrem Garten haben.

Ich war als Glückfinder für vier Wochen mit einem Wohnmobil unterwegs in Deutschland. Ich wollte Menschen treffen, die auf unterschiedliche Art und Weise ihr Glück gefunden haben. Da ich keinerlei konkrete Vorstellungen hatte, wen ich treffen würde, und wie der oder diejenige ihr Glück gefunden haben, war ich begeistert von den vielen positiven und schönen Geschichten, die mir Menschen während unserer Tour erzählt haben.

Rückblickend kann ich sagen, dass sein Glück zu finden kein plötzliches Ereignis ist. Das Glück entwickelt sich in unser Leben, wenn wir es zulassen. Oder, wenn wir es erkennen. Denn auch das habe ich gelernt. Viele von uns sind viel glücklicher als wir das Wahrnehmen. Manchmal geht es mir auch so. Da mache ich es mir in meiner Komfortzone so bequem, dass ich nicht mehr wahrnehme, wie gut es mir eigentlich geht. Meine Oma hatte früher einen Satz für mich als Kind, wenn mir das Essen nicht geschmeckt hat. Sie sagte dann „Wenn die Mäuse satt sind, schmeckt das Mehl bitter.“

Ich habe das damals nicht verstanden, heute schon. Wenn es mir in meiner Wohlfühlblase gut geht, und ich eigentlich glücklich sein müsste und jeden Tag voller Dankbarkeit aus dem Bett springen müsste, beginne ich, mich mit anderen zu vergleichen. Ich schaue nach rechts und nach links und sehe viele Menschen, denen es scheinbar besser geht als mir. Und dann werde ich mit meiner Situation unglücklich. Ohne, dass sich irgendetwas tatsächlich verändert hat. Ich nehme mein eigenes Glück nicht mehr wahr, nur weil ich mich schon zu sehr daran gewöhnt habe.

Wenn es mir dann mal wieder schlechter geht, gesundheitlich oder privat, dann wünsche ich mir die vergangene Situation in meiner Wohlfühlblase zurück und wäre glücklich, wenn ich wieder dort sein könnte.

Glück ist nichts, was vom Himmel fällt und uns spontan segnet. Glück ist was wir als Glück wahrnehmen und zulassen. Manchmal ganz einfache ja fast logische Dinge und manchmal kann sich auch ein vermeintliches Unglück im Nachhinein als großes Glück erweisen. Ich bin der festen Ansicht, Glück will wahrgenommen werden und ist immer da, wenn wir es zulassen. Wir dürfen nur die nötige Achtsamkeit entwickeln und es nicht für selbstverständlich ansehen.

In Hodorf traf ich eine Familie, die aus ihrem Schwimmteich einen Campingplatz machten. Eigentlich ein Zufall, und nicht geplant, hat sich daraus ein großes Glück für die Familie entwickelt. Niemand konnte ahnen, dass sich der Schwimmteich zum Campingplatz und dieser zum Glück entwickeln würde.

Eine schöne Geschichte über Glück, das einfach passiert, wenn es zugelassen wird.

Viel Spaß beim Zuhören!

Ihr Andreas Gregori

Glückfinder Spezial Paket

Andreas Gregori
Andreas Gregori
Produziert und moderiert den Podcast "Glückfinder" und "8Samkeits" Hörbücher. "Wenn Du tust was Du liebst, liebst Du was Du tust!" - Mich faszinieren die Geschichten von Menschen die ihr Glück gefunden haben. Mein Wissen und meine Erkenntnisse aus den zahlreichen Gesprächen teile ich mit meinen Zuhörern und den Besuchern meiner Glückfinder Events.